Prof. Dr. med. Arnulf Stenzl
Sprecher der
wissenschaftlichen Leitung
ein Großteil der jährlich ca. 500.000 in Deutschland neu an einem Tumor erkrankten Patientinnen und Patienten entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung Knochenmetastasen. Darüber hinaus führt eine unter Umständen notwendige systemische Therapie zu einer zusätzlichen Schwächung des oft altersbedingten veränderten Knochens. Ziel dieser interdisziplinären Veranstaltung ist es die Erfahrungen einzelner Fachrichtungen den Begleiterkrankungen am Knochen zu bündeln.
Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren herausragende Forschungsgruppen gebildet, die verschiedene Aspekte von Entstehung, Einnisten, gegenseitiger Beeinflussung von Tumor- und Knochenmarkszellen oder Behandlung klinisch relevanter Tumoren im Knochen bearbeiten. Durch eine Kombination aus Beiträgen zur Grundlagenforschung, translationalen Umsetzung und klinischen Erfahrung in Diagnostik und Therapie soll ein Überblick über den Stand der Osteoonkologie dargelegt werden. Namhafte nationale und internationale Referenten werfen Fragen aus Grundlagenforschung, Klinik und Zukunft in Diagnose und Therapie in verschiedenen Fachbereichen auf.
Das Organisationsteam aus Tübingen, die Deutsche Osteoonkologische Gesellschaft, die Forscherinitiative Skel-MetNet, das Südwestdeutsche Tumorzentrum Tübingen sowie die verschiedenen beteiligten Fachgesellschaften laden Sie zu einer interessanten und diskussionsreichen fachübergreifenden Tagung in Tübingen ein.